Ahnenforschung Guercke

Geschichte der Stadt Sprottau

Die erste Urkunde über deutsche Siedler weist auf das Jahr 1260 hin. Die Stadt gehörte den lokalen Fürsten in Niederschlesien bis 1526 das Haus Habsburg Besitzer der Stadt wurde. 1540 wird mit der Reformation die Stadt evangelisch. 1542 leidet die Stadt unter einer Heuschreckenplage und 1552 fordert die Pest 1400 Tote von den ca. 2000 Einwohnern.

Der 30jährige Krieg führt 1629 zum Einmarsch der kaiserlichen Truppen und zur Zwangskatholisierung. Viele Bürger flüchten nach Polen. 1632 übernimmt Wallenstein nach einer Plünderung die Stadt.

Friedrich der Große erobert Schlesien 1740 und Sprottau wird preußisch. Die Stadt hat 1761 245 Häuseer und 1507 Einwohner. Für die Kupferschmiede bedeutsam erfolgt 1768 das Verbot der Einfuhr kupferner Waren nach Schlesien. 1796 entsteht in der Judengasse entweder beim Besitzer Gürke oder beim Nachbarn Fleischer Scholz ein Feuer dem 21 Häuser zum Opfer fielen. Die Ursachen konnten nicht geklärt werden.

1807 wird Sprottau französisch. 1818 im Rahmen der preußischen Reformen wird Sprottau Kreisstadt. 1840 hat Sprottau 411 Häuser und 3725 Einwohner. 1932 wurden die Kreise Sprottau und Sagan zusammengelegt. Heute gibt es auf dem Friedhof in Sprottau keine deutschen Grabsteine mehr, auch die Kriegerdenkmäler wurden entfernt. In Detmold gibt es eine Heimatstube Sprottau-Sagan, da Detmold nach 1945 die Patenschaft für diesen Kreis übernommen hatte.